Berg Berg 1985 - 1987

Hans Liberg wurde in Onsala (Schweden) geboren und entstammt einem alten Patriziergeschlecht. Großmutter Liberg kam nämlich aus so einem alten Patriziergeschlecht.
Die Familie erwarb ihr Vermögen mit dem Fang und Verkauf von Makrelen.
Bereits im Alter von 6 Jahren überraschte er alle mit seinem pianistischen Können und literarischem Potenzial. August Strindberg nahm den Jüngling unter seine Fittiche und brachte ihm das kleine Einmaleins bei. Über Strindberg kam er in Kontakt mit namhaften Zeitgenossen wie Gustaf Sørensen, Ǻcke Gustafson, Kjel Kierkegaard, Leo Stein, Rudolf Steiner, Thérese Steinmetz, August Renoir u.v.a. Er bekam gratis Klavierunterricht von Carl Nillsen, im Tausch gegen etwas Makrelen. Alles wies auf eine blühende Musikkarriere hin. Zum Glück waren seine Eltern dagegen, das machte die Sache um einiges einfacher. Im Alter von 12 Jahren wurde er auf dem Konservatorium von Uppsala zugelassen und kam in Kontakt mit der Weltkultur, la culture mondiale, wonach er 6 Wochen das Bett hüten musste.
Er studierte Klavier bei Nadia Boulanger, einer ausgezeichneten Cellistin, die allerdings keinen Ton Klavier spielte. Ein Fehler im Stundenplan.
Zwei Tage später studierte er Klavier bei Carl-Bengt Andersen, dem Bruder des bekannten Märchenautors und ein Schüler des Gärtners von Franz Liszt.
Liberg erhielt den Prix de Rome und ging nach Florenz, um sich dort ein Jahr lang in die Zubereitung von Bertoluzzi Nudeln zu vertiefen. Er gab dort auch Solistenkonzerte, aber das störte weiter niemanden.
Kennzeichnend für sein Spiel sind ein spätromantisches Touchée, vor allem wenn die Tasten berührt wurden, und eine nonchalante rektale Annäherung an das Klavier.